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Die Mitte Kanton Zug hat nominiert und die Parolen gefasst

20. Februar 2026 – Jetzt ist es offiziell: Am Donnerstag, 19. Februar 2026, haben die knapp 70 anwesenden Delegierten die drei bisherigen Regierungsratsmitglieder für die Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2026 nominiert. Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut, Sicherheitsdirektorin Laura Dittli und Gesundheitsdirektor Andreas Hausheer steigen gemeinsam ins Rennen mit dem Ziel, die drei Regierungsratssitze zu verteidigen.

67 Delegierte nominierten in Rotkreuz anlässlich der Delegiertenversammlung einstimmig und mit grossem Applaus die drei Kandidierenden. Dieses klare Bekenntnis für die drei Zuger Politgrössen freut die Kandidierenden sehr und die Vorfreude auf die kommenden Wahlkampfmonate ist gross. Sie freuen sich auf die vielen Begegnungen mit der Bevölkerung im ganzen Kanton Zug, auf die persönlichen Gespräche und das alles zusammen mit den #TeamOrange.

Gemeinsam erfolgreich: Mit der Zuger Bevölkerung, für den Kanton Zug, im #TeamOrange

Die Vorbereitungen für die kantonalen und kommunalen Wahlen 2026 laufen bereits seit Spätsommer 2025 auf Hochtouren. Die Mitte Kanton Zug will ihre Position als stärkste politische Kraft behaupten, die Gemeinderatssitze und Präsidien verteidigen sowie weiterhin mit drei Mitgliedern in der Kantonsregierung vertreten sein. Wahlkampfleiter Gerhard Pfister zu den Gesamterneuerungswahlen: «Wir sind auf kantonaler und kommunaler Ebene bereits jetzt sehr gut aufgestellt und dürfen auf engagierte und motivierte Kandidierende zählen. Mit unseren drei bisherigen Regierungsratsmitgliedern haben wir zudem drei profilierte Mitglieder in der Regierung, die erneut bereit sind Verantwortung für unsere Partei und für die Zuger Bevölkerung zu übernehmen. Wahlen sind ein Zusammenspiel vieler Faktoren und führen nur im Team zum Erfolg. In diesem Sinne ist auch unser Leitspruch für die Wahlen 2026: Gemeinsam erfolgreich. Gemeinsam als #TeamOrange, gemeinsam mit der Zuger Bevölkerung, gemeinsam für einen weiterhin erfolgreichen Kanton Zug.»

4x Nein für die eidgenössischen Abstimmungen

Nebst der Nomination haben die Delegierten auch die Parolen für die eidgenössischen Wahlen vom 8. März gefasst. Bereits im Januar 2026 haben die Mitglieder des Zentralvorstands die Parolen für die Bargeld-Initiative sowie für die Klimafonds-Initiative gefasst. Beide Initiativen lehnt die Mitte Kanton Zug ab. Bei der Bargeld-Initiative würde dem Gegenvorschlag der Vorzug gegeben.

Die Initiative «200 Franken sind genug» stellten die beiden Jungpolitiker Nora Joho, Vizepräsidentin Junge Mitte Kanton Zug, und Nicolas Burnier, Präsident Jungfreisinnige Kanton Zug vor. 200 Franken sind genug, so die Meinung des Befürworters. Die SRG könne auch mit den halben Gebühren genügend auf ihren Kernauftrag konzentrieren. Dem konterte Nora Joho vehement: «Demokratie braucht verlässliche Informationen, die SRG fördert den Zusammenhalt in der Schweiz.» Die Mitte Kanton Zug ist auch dieser Meinung. Die Delegierten sagten mit 13 zu 53 Stimmen mit einer Enthaltung Nein zur Initiative «200 Franken sind genug».

Für die anwesenden Delegierten ist klar, die Heiratsstrafe gehört abgeschafft. Aber nicht mit der Individualbesteuerung. Sie ist eine Scheinlösung. Eine teure und komplizierte noch dazu. Statt eine Ungerechtigkeit zu beseitigen, schafft sie neue. Und das auf dem Buckel von Familien und dem Mittelstand. Die Mitte Kanton Zug sagt mit 63 Nein-Stimmen, 3 Ja-Stimmen und einer Enthaltung klar Nein zu einer teuren und administrativ unsinnigen Scheinlösung namens Individualbesteuerung.