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Medienmitteilung zum Dreikönigsgespräch

6. Januar 2026 – Am traditionellen Dreikönigsgespräch am Dienstag, 6. Januar 2026, blickte Die Mitte Kanton Zug aufs kommende Wahljahr und stellte die Resultate einer breit abgestützten Bevölkerungsumfrage vor und zog daraus konkrete politische Konsequenzen. Der klare Handlungsauftrag der Bevölkerung lautet: Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist das drängendste Problem im Kanton Zug. Als Reaktion darauf reicht Die Mitte Zug eine Motion für mehr Wohnungsraum zugunsten der einheimischen Bevölkerung ein.

2025 war für Die Mitte Kanton Zug ein historisches Jahr: Am Dreikönigsgespräch vor einem Jahr war nicht absehbar, dass die Partei heute mit Martin Pfister einen Bundesrat in den eigenen Reihen hat und mit Andreas Hausheer ein würdiger Nachfolger in die Regierung gewählt wurde. «Die breite Unterstützung und das grosse Vertrauen der Zuger Bevölkerung in unsere politische Arbeit und in unsere Politpersönlichkeiten ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, auch im Hinblick auf die Wahlen 2026. Wir sind bereit, erneut Verantwortung zu übernehmen und tragfähige Lösungen für die Zukunft des Kantons zu entwickeln» so Kantonalpräsident Peter Rust.

Bevölkerungsumfrage zeigt klare Prioritäten
Über 600 Personen aus dem Kanton Zug nahmen an der Umfrage teil, rund 80 Prozent davon parteilos. Die Ergebnisse zeigen: Zwar fühlen sich die Menschen im Kanton Zug grundsätzlich sicher und schätzen die Bildungsangebote, doch der Wohnungsmarkt bereitet grosse Sorgen. Bezahlbarer Wohnraum wird von vielen als kaum mehr erreichbar wahrgenommen. Einheimische, junge Erwachsene, Familien und ältere Personen fühlen sich zunehmend verdrängt. Der Eindruck ist weit verbreitet, dass Politik und Markt vor allem Investoren, Wohlhabenden und Expats zugutekommen. Die Erwartung an die Politik ist klar: weniger Worte, mehr konkrete Massnahmen.

Motion für verbindliche wohnpolitische Massnahmen
Die Mitte Kanton Zug nimmt diese Anliegen ernst und reicht eine Motion ein, welche bei anhaltender Wohnungsnot klare und verbindliche Schritte vorsieht. Hintergrund ist die aktuell sehr tiefe Leerwohnungsziffer im Kanton Zug von 0,42 Prozent (Stichtag 1. Juni 2025). Ein funktionierender Wohnungsmarkt gilt in der Schweiz erst ab einer Leerwohnungsziffer von rund 1,5 Prozent. Dann halten sich Angebot und Nachfrage die Waage und der Wettbewerb kann spielen. Die Motion verlangt, dass der Kanton gemeinsam mit den Gemeinden verbindliche wohnpolitische Massnahmen ergreift, sobald die kantonale Leerwohnungsziffer in einem Kalenderjahr unter 1 Prozent fällt. Wird dieser Schwellenwert nicht erreicht, sollen ab dem Folgejahr bis zur Erreichung des Schwellenwerts Wohnungen prioritär an Personen vermietet werden, die seit mindestens zehn aufeinanderfolgenden Jahren ihren Wohnsitz im Kanton Zug hatten. Ziel ist es, die einheimische Bevölkerung vor weiterer Verdrängung zu schützen und den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton zu stärken. Mit dieser Motion und weiteren Vorstössen in den kommenden Monaten wird die Partei dem Anliegen der Bevölkerung Rechnung tragen.

Mit einem erfahrenen Wahlkampfteam in die Wahlen 2026
Die Vorbereitungen für die kantonalen und kommunalen Wahlen 2026 laufen bereits seit Spätsommer 2025 auf Hochtouren. Mit Nationalrat Gerhard Pfister hat ein erfahrener Wahlkampfstratege und schweizweit profilierte Politpersönlichkeit mit langjähriger Erfahrung die Wahlkampfleitung der Zuger Kantonalpartei übernommen. Komplettiert wird das Wahlteam mit erfahrenen Mitgliedern der Kantonalpartei: Kantonsrat Simon Leuenberger als Co-Leiter, Kantonsratsvizepräsidentin Anna Bieri, alt Kantonsratspräsidentin Monika Barmet, Präsidiumsmitglied und Kantonsrätin Manuela Käch und Geschäftsstellenleiterin Kim Gunkel. Die Mitte Kanton Zug will ihre Position als stärkste politische Kraft behaupten, die Gemeinderatssitze und Präsidien verteidigen sowie weiterhin mit drei Mitgliedern in der Kantonsregierung vertreten sein. Die bisherigen Mitglieder des Regierungsrats – Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann, Sicherheitsdirektorin Laura Dittli und Gesundheitsdirektor Andreas Hausheer – treten nochmals an. Wahlkampfleiter Gerhard Pfister zu den Gesamterneuerungswahlen: «Wir sind auf kantonaler und kommunaler Ebene bereits jetzt sehr gut aufgestellt und dürfen auf engagierte und motivierte Kandidierende zählen. Mit unseren drei bisherigen Regierungsratsmitgliedern haben wir zudem drei profilierte Mitglieder in der Regierung, die erneut bereit sind Verantwortung für unsere Partei und für die Zuger Bevölkerung zu übernehmen. Wahlen sind ein Zusammenspiel vieler Faktoren und führen nur im Team zum Erfolg. In diesem Sinne ist auch unser Leitspruch für die Wahlen 2026: Gemeinsam erfolgreich. Gemeinsam als #TeamOrange, gemeinsam mit der Zuger Bevölkerung, gemeinsam für einen weiterhin erfolgreichen Kanton Zug.»

Peter Rust beendet seine politische Karriere
Anlässlich des Dreikönigsgesprächs hat der Walchwiler Kantonsrat und Kantonalpräsident Peter Rust seinen Rückzug aus der Politik per Ende Legislatur bekannt gegeben. Er tritt zudem als Kantonalpräsident auf die Generalversammlung Ende 31. März 2026 zurück. «Die zeitliche Belastung mit meinen beruflichen Engagements und der Politik wird immer grösser und ist langfristig gesehen einfach zu gross. Ein Präsident/Präsidentin einer Partei muss aus meiner Sicht zwingend aktiv in einem politischen Amt tätig sein. Nur so kann diese Person das Bindeglied zwischen der Basis, dem Präsidium, den Vereinigungen, dem Zentralvorstand, den Gerichten und den aktiven Politikern sein. Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, damit meine Nachfolge die kantonalen und nationalen Wahlen über beide Jahre begleiten kann» so Peter Rust. Die Mitte Kanton Zug bedauert seinen Entscheid sehr. Er hat die Partei menschlich wie auch politisch umsichtig und äusserst erfolgreich geführt und damit auch massgeblich geprägt. Seine Nachfolge wird den Delegierten an der Generalversammlung Ende März vorgestellt und zur Wahl vorgeschlagen.

Die Mitte Kanton Zug steht für eine lösungsorientierte, verbindende Politik und versteht sich auch im kommenden Jahr als Brückenbauerin: Für ein Daheim in dem ich mich wohlfühle, für eine Gemeinschaft, in der ich gerne lebe und für eine Wirtschaft, die uns alle stärkt